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Verfahrenstechnische Einflüsse:

 

Bolzenspitze

 

Bolzen (Kesselstifte) mit einer kegeligen Bolzenspitze 130 ° verhalten sich hinsichtlich Einbrandform und Blaswirkung am günstigsten, da der Lichtbogen an einem definierten Ort (Bolzenzentrum) zündet. Die Spitze brennt konzentrisch ab und die Wärme verteilt sich gleichmäßig vom Zentrum zum Rand.

 

Blaswirkung

 

Blaswirkung entsteht durch expandierende Gase und  magnetische Kräfte, die ein Ablenken des Lichtbogens verursachen.

Dieses Auftreten der Blaswirkung ist durch zwei symmetrisch zum Bolzen angeordnete Masseklemmen, bzw. durch eine veränderte Parametereinstellung  und durch drehen der Schweißpistole  zu dezimieren. Auch sollte eine Schleifenbildung der Kabel vermieden werden.

 

Oberflächenbeschaffenheit der Rohre

 

Die Oberflächen müssen für das Bolzenschweißen korrosions-, zunder-und fettfrei sein. Ebenfalls dürfen sich keine Stampfmassenreste auf den Rohren befinden.

 

Wahl der Schweißparameter

 

Die Schweißparameter für das Bolzenschweißen ergeben sich aus:

  • Abhubmaß
  • Eintauchmaß
  • Schweißzeit
  • Schweißstrom

 

Die Einstellungen der Schweißparameter sind abhängig vom Durchmesser des Bolzens zu wählen.

 

Anmerkung:

 

Die Restrohrwandstärke an Hochdruckrohren sollte nach dem Aufschweißen des Bolzens > 2mm sein.

Bei Blechen sollte die Stärke, bei der Anwendung mit dem Hubschweißverfahren, mind. 1/4 d betragen.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                       

 

Makroschliff zur Kontrolle der SchweiƟparameter und Eintauchtiefe

Bolzen-Schweisstechnik Mehlig GmbH | info@bsl-mehlig.de