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Bolzenschweißen in Kraftwerken:

 

Kesselrohrbestiftung

 

Einleitung

 

Bei der Bestiftung von Kesselrohren gibt es eine Vielzahl von einzusetzenden Stiften mit unterschiedlichen Bestiftungsdichten zwischen 450 Stck. und  ca.3.600 Stck./m², welche von folgenden Punkten abhängig sind:

·         Rohrteilung und Rohrdurchmesser

·         benötigter Wärmeübergang

·         Stampfmassenhöhe

·         Einsatzbereich im Kessel wie  z.B.

(Fangrost,Prallwand,Brennerdecke,Boden,Seitenwand)

·         Einsatzbereich in der Anlage wie z.B

(Kohlekraftwerk, Müllverbrennungsanlage, chemische Industrie)

 

Anmerkung

 

Bei den o.g Kriterien werden dementsprechende “Bestiftungsprogramme“ auf das Rohr gebracht , wie z.B. 2:1 / 2:2 / 3:2 / 3:3 / 4:3

 

Vorgehensweise

 

Vor Beginn der Bestiftungsarbeiten wird die zu bearbeitende Rohrfläche festgelegt.

Dabei wird gemeinsam mit dem Kunden der Schadensbefund der Altbestiftung ermittelt.

Hierbei wird entschieden ob eine Neubestiftung (Entstiften, Schleifen Bestiften) oder eine Hohlkopfbestiftung durchgeführt werden muss.

 

Verfahrensweise der Neubestiftung am alten Rohr:

 

Die Neubestiftung ist angebracht, wenn Stifte Unterkorrosion aufweisen, bzw. die Stiftdichte nicht mehr vorhanden ist und somit ein Wärmeübergang nicht mehr gewährleistet werden kann.

Aber auch wenn die Stifte soweit abgefahren sind, daß die Stampfmasse nicht mehr ausreichend zum Halten gebracht wird und ebenfalls keine Hohlkopfbestiftung, auf Grund von massiver Unterschreitung der Sollmaße bei den Stiften eingebracht werden kann. 

 

  Abläufe

 

  • komplettes Ausstrahlen der Stampfmasse bis auf die Rohroberfläche, sodass die alten Stifte freigelegt sind. Dabei ist darauf zu achten, das die Rohre Stampfmassen-und zunderfrei sind.
  • Entstiften der Rohre nach dem Ausstrahlen mit druckluftbetriebenen Meißelhämmern.
  • Beschleifen der Stiftreste mit elektrisch betriebenen Schleifmaschinen (220 V mit Trenntrafo). Bei den Schleifarbeiten ist besondere Sorgfallt geboten, um die Rohre nicht unterwandig  zu schleifen, bzw. zu beschädigen.
  • Anzeichnen der Stiftteilung mit der erforderlichen Stiftdichte
  • Bestiften mit Kesselstiften und Keramikringen

 

Verfahrensweise der Hohlkopfbestiftung auf alte Reststifte:

 

Die Hohlkopfbestiftung wird eingesetzt, wenn das Maß der Altbestiftung in ihrer ursprünglichen Länge  zwar abgefahren ist, aber in ihrer Bestiftungsdichte noch vorhanden ist und die Stifte keine Unterkorrosion aufweisen, bzw. die Stifte  in ihrer Form und Länge eine Hohlkopfbestiftung zu lassen.

Das Mindestmaß der alten Stifte für eine Hohlkopfbestiftung sollte so groß sein, das nach dem Bestiften mit Hohlkopfstiften das Ursprungsmaß annähernd erreicht wird.

Dabei wird die Länge des Hohlkopfstiftes individuell festgelegt. (10,8 – 12 mm)

In den meisten Fällen der Kesselbestiftung beträgt das Maß der Hohlkopfstifte 10x10,8 mm

 

Abläufe

 

  • komplettes Ausstrahlen der Stampfmasse bis auf Rohroberfläche(wie unter Neubestiftung beschrieben)
  • Kontaktschleifen der alten Stifte, bzw. runterschleifen der alten Stifte auf einein einheitliches Sollmaß, um eine gleichmäßige Hohlkopfbestiftung zu erreichen.
  • Bestiften mit Hohlkopfstiften

Hierbei ist besonders darauf zu achten das die Hohlkopfstifte immer axial auf den alten Stift gesetzt werden. Somit ist eine anschließende Profilierung der Stampfmasse möglich und gewährleistet.

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                              

 

 

Bolzen-Schweisstechnik Mehlig GmbH | info@bsl-mehlig.de