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Bolzenschweißen im Bahnbau:

 

 

Hersteller:

BSL-Mehlig GmbH

 

Verfahrensbeschreibung

 

Umbau vom Sr-Oberbau mit Sbü4 -Bügel auf

Gewindebolzen MR 22x50 mit SKL 12

Vorwort:

 

Das Verfahren zum Anschweißen von Gewindebolzen auf der Rippenplatte zur Befestigung der Schiene ermöglicht es Sanierungsarbeiten in kürzester Zeit durchzuführen.

Bei dem von uns angewendetem Verfahren ist eine Demontage und Neumontage der Schienen und Schwellen nicht erforderlich. Dadurch ergibt sich eine enorme Zeit-und Kostenersparnis.

Der Fahrbetrieb der Züge würde dabei nicht erheblich behindert werden.

Nachfolgend wird das o.g. Verfahren in Betriebsgleisen beschrieben:

 

Grund der Sanierung : 

 

- korrodierte und fehlende Schienenbefestigungen                                      

- Ermüdung oder Bruch der alten Schienenbefestigungen                                            

- oder ein geplanter Schienenwechsel

- Systemumbau auf Eisenbahnbrücken

 

 

Vorbereitung:

 

·      Verladen des Equipments auf ein SKL Fahrzeug

                         (zum Equipment gehören: Stromaggregat, Bolzenschweißanlage,

                           und Kleineisen)

·      Schweißproben, einschl. Makroschliffe , Schlagbiegeversuch und anschl. Dokumentation

 

Ablauf:

 

·      Abtrennen, bzw. Abbrennen der alten Schienenbefestigung(Spannbügel Sbü4) auf einer Strecke von max.10m um Verwerfungen der Schiene zu vermeiden

·      Beschleifen der Rippenplatte für die Schweißung

·      Beschleifen der Stahlschwelle für Magneterde zum Schweißen

·      eventuelles Vorwärmen der Rippenplatte bei Temperaturen < 5°C

      um den Kälteschlag und die Feuchtigkeit herauszubringen.

·      Anschweißen des Gewindebolzen MR22x50 aus S235 mit Keramikring

      (Bolzenschweißen mit Hubzündung)

·      Montage der Spannklemmen (SKL 12 von der Fa. Vossloh)

·      Befestigung der Halterung mit Unterlegscheibe Uls 6 und Sechskantmutter M22, SW 39

·      Verschrauben der Sechskantmuttern mit Schraubmaschine und einem Drehmoment von ca. 200 Nm

Bei einem Schienenwechsel ist darauf zu achten, daß die Gewindebolzen nicht beschädigt werden. Ansonsten würden wir im Vorlauf Umbauen und nach dem Schienenwechsel eventuell beschädigte Gewindebolzen austauschen.

Die Einbaustellung ist erreicht, wenn die Mittelschleife der Halterung den Schienenfuß berührt oder ein Luftspalt von 1-2 mm besteht. 

Sobald die ersten Halterungen wieder verschraubt sind, können weitere (unter Schritt 1 beschrieben) demontiert werden.

 

 

                                                                                                                                                                                                                            

 

Arbeitsabläufe am SR- Oberbau
Einsatzmöglichkeiten auf Eisenbahnbrücken

Bolzen-Schweisstechnik Mehlig GmbH | info@bsl-mehlig.de